OnPage Optimierung

Optimierungen einer Website für die Suchmaschinen: "OnPage"

An dieser Stelle versuchen wir Ihnen zu erklären was eine gute  OnPage Optimierung  umfasst und wie sie richtig gemacht wird. Eine erfolgreiche Website, die viele Visits, Page Impressions und Unique User aufweisen kann, basiert unter anderem auf einer optimalen Auffindbarkeit durch Suchmaschinen. Alle Suchmaschinen, ob Google, Yahoo oder Bing, arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip. Sie scannen eine Website hinsichtlich bestimmter miteinander korrelierender Parameter. Je mehr übereinstimmende Parameter gefunden werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Website an oberer Stelle der Suchergebnisliste zu finden ist. Um welche Parameter es sich dabei handelt, soll im Folgenden aufgeführt werden. Die erklärenden Beispiele beziehen sich dabei auf die Suchmaschine von Google.

Von einer  Suchmaschinenoptimierung  darf allerdings nicht erwartet werden, dass sie sofort zu dem gewünschten Ergebnis führt. Google zum Beispiel scannt eine Website in einem unbekannten Rhythmus. Die Internetseite kann also gerade optimiert worden, aber trotzdem nicht auf der ersten Seite der Suchergebnisliste zu finden sein. Das kann daran liegen, dass Google die optimierte Seite noch nicht gescannt und sie deswegen noch nicht als relevanter eingestuft hat. Ein weiterer Grund für mangelnden Erfolg kann auch veralteter, uninteressanter oder zu wenig Content sein. Wann Google einen Content für nicht aktuell oder irrelevant einstuft, ist nicht eindeutig bestimmbar, was die Sache nochmal erschwert. 

Nicht zu vergessen ist auch die Werberelevanz einer Website. Für Google lässt sich eine Site besser vermarkten, wenn diese sehr nützlichen und interessanten Content anbietet. Dadurch bekommt die Internetseite einen höheren Stellenwert. Zudem hat eine Suchmaschinenoptimierung auch nur bei „organischen Suchen“ Erfolg. Bezahlte Suchergebnisse werden nicht berücksichtigt.


Die Parameter



OnPage Optimierung  sollte folgendes berücksichtigen:

1. Titel der Website

Der Seitentitel ist das Aushängeschild einer Website. Er animiert im Idealfall zum Weiterlesen und Aufrufen der Internetseite. Der so genannte <title>-Tag informiert über das Thema der Website und wird von Google jeweils in der ersten Zeile der Ergebnisse angezeigt. Eine Website, die aus mehreren Unterseiten besteht, sollte für jede Unterseite einen anderen Seitentitel haben. Folgendes Beispiel soll zur Veranschaulichung dienen:

Titel der Startseite lautet: "Suchmaschinenoptimierung SEO | Onlinemarketing » nunodesign"

Erste Zeile des Suchergebnisses lautet: “Online Marketing für mehr Sichtbarkeit im Web“

URL einer Unterseite lautet: http://suchmaschinenoptimierung.nunodesign.de/preise/

Erste Zeile des Suchergebnisses lautet: “Unsere Preise, wie teuer ist die Suchmaschinenoptimierung - suchmaschinenoptimierung.nunodesign.de“

In diesem Beispiel hat Google sofort erkannt, dass die Unterseite einen anderen Inhalt anbietet als die Startseite. Dafür waren unterschiedliche und aussagekräftige Seitentitel notwendig. Titel wie „Unbenannt“, „Default“ oder „Neue Seite“ geben keinen Hinweis auf den Content und sollten vermieden werden. Zudem enthalten sie auch keine Suchwörter -oder würde Jemand „Unbenannt“ in die Suchleiste von Google eingeben, in der Hoffnung diese Seiten zu finden?

In einem Blog haben die Einträge immer unterschiedliche Titel. Die für die Website eingetragenen Tags und der Blogtitel werden von WordPress automatisch dem Seitentitel zugefügt, so dass dieser sehr lang werden kann, zum Beispiel: “Indexierung oder auch Verschlagwortung. - SEO, Agenturen, Software, Marketing, SEM, Kategorie, Schlagwort, Seite, Statistik, Strategie, Verschlagwortung, WordPress -

http://suchmaschinenoptimierung.nunodesign.de/blog/“. In so einem Fall wird von Google in der Suchergebnisliste nur der relevante Teil angezeigt. Trotzdem ist es immer besser den Titel einer Website so zu wählen, dass eine möglichst hohe Keyword-Dichte erreicht wird. Diese bestimmt auch den Erfolg bei der Platzierung in den Suchmaschinen. 

2. Meta-Tag „description“

Ob und inwieweit die Meta-Tag „description“ zur Auffindbarkeit durch Google beiträgt, ist umstritten. Entgegen anderer Meinungen wird hier die Ansicht vertreten, dass Google diesen Parameter nicht ignoriert. Die Meta-Tag „description“ ist eine kurze Zusammenfassung der Website, die von Google aufgegriffen und in dem Suchergebnis unter dem Seitentitel angezeigt werden kann. Der Betreiber einer Internetseite sollte diese „description“ immer ausfüllen. Sie soll die Seite kurz aber präzise beschreiben und den Leser zum Aufrufen animieren. Content irrelevante Beschreibungen oder das Kopieren des gesamten Inhalts der Internetseite machen keinen Sinn. Für die Meta-Tag „description“ gilt ebenfalls, dass jede Subsite eine eigene eindeutige Zusammenfassung bekommen sollte. Das erhöht die Chance der Anzeige von mehreren Treffern für eine Website und gleichzeitig kann sich der User der Suchmaschine besser orientieren. 

3. URL-Struktur

„Freundliche URLs“ sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Eine von Google gut auffindbare URL beinhaltet den Suchbegriff und gibt schon Aufschluss über den Content der Website. 

http://suchmaschinenoptimierung.nunodesign.de/index.php?id=325&cat=onpage, oder? – Mit so einer URL kann weder der User noch Google viel anfangen. Besser ist: http://suchmaschinenoptimierung.nunodesign.de/suchmaschinenoptimierung-onpage.html. Allein die URL beinhaltet nun schon die Information um welchen Content es sich auf der Website handelt. Dadurch wird der Link für Google wertvoller und auf der Seite der Suchergebnisse weiter oben angesiedelt. Zu beachten ist, dass Google Änderungen der URL-Struktur nicht sofort registriert. Hat die Suchmaschine die Website erstmals gescannt, hat sie auch die entsprechende URL gespeichert. Wird diese nun optimiert, muss die Suchmaschine zunächst wieder zu dieser Seite zurückkehren und so auf die neue URL aufmerksam werden. 

4. Navigation

Seiten, deren Unterseiten durch zu viele Links miteinander verbunden sind, werden von Google nicht so gerne registriert. Deshalb sollte die Navigation einer Internetseite so einfach wie möglich gehalten werden. Das heißt, jede Unterseite sollte mit höchstens drei bis vier Klicks erreichbar sein. Ein absolutes „no go“ sind Links, die ins Leere führen oder nicht zu dem Content, den sie versprechen. Ein Link mit dem Titel „Informationen zur Navigation“ sollte auch zu einer Unterseite führen, die dem User Content zum Thema „Navigation“ anbietet. Für den Fall, dass doch mal hinter einem Link keine Unterseite aufzufinden ist, sollte eine 404-Fehlerseite angelegt sein. Sie weist den User darauf hin, dass und warum die gewünschte Seite nicht angezeigt werden kann. Eventuell ist es auch sinnvoll, die 404 auf eine andere Unterseite verweisen zu lassen. 

Auf Flash- oder Java-Navigationen sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Bilder als Schaltflächen werden von den Suchmaschinen ebenfalls nicht gerne angenommen. Einfache Text-Links versprechen immer den größten Erfolg. Überlegenswert ist auch eine Klickpfad-Navigation (“breadcrumb navigation”), die ähnlich wie eine Sitemap die Navigation auf der Website erleichtert. Die Sitemap sollte im HTML- oder XML-Format angelegt sein. So kann jede Unterseite von den Suchmaschinen indiziert werden. 

5. Inhalt

Über die Wichtigkeit des Contents einer Website wurde anfangs schon berichtet. Je interessanter, aktueller und wichtiger der Content erscheint, desto eher und öfter wird die Website aufgerufen. Dem User muss sofort ins Auge springen, warum er gerade diese Website lesen muss, um zu seiner gewünschten Information zu gelangen. 

a. Überschrift

Die Überschriften lassen sich in Tags von h1 bis h6 einteilen. Der h1-Tag sollte immer für die Hauptüberschrift, die wichtigste Überschrift, reserviert sein. Dementsprechend beinhaltet der h6-Tag die unwichtigste Überschrift. Überschriften sind gut zur Auffindbarkeit durch Suchmaschinen, brauchen aber nicht übertrieben oft angewandt werden. Vor allem müssen sie angebracht und sinnvoll sein. Wenige gute Überschriften, die zur Identifizierung des Contents beitragen, sind ertragreicher als viele nichtssagende.

b. Bilder

Bilder beleben eine Website und können richtig eingesetzt ihre Reichweite erhöhen. Deswegen sollte bei Bildern niemals das „ALT-Attribut“ vergessen werden. Der ALT-Text ist nämlich das, was Google bei seiner Bildersuche liest. Zudem wird er auf einer Internetseite angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann. Dies ist besonders wichtig, wenn ein Bild als Link benutzt wird. Statt auf das Bild zu klicken, kann der User auf den ALT-Text klicken. Bilder sollten in den gängigen Dateiformaten JPG, GIF und PNG eingesetzt werden.

Wenn man "gezwungen" ist mit einem Bild zu verlinken, sollte man dann auf jeden Fall auch den "title"- Tag benutzen (z.B. <a href="impressum.html" title="Impresum - nunodesign" alt="Impressum link - nunodesign">), denn so können auch sehbehinderte Menschen solche Links bewusst folgen.

c. robots.txt

Das Thema „robots.txt“ ist sehr komplex und setzt schon ein umfangreiches Wissen voraus. Deswegen soll hier auf die Website von robotstxt.org verwiesen werden. Dort finden Profis ausführliche Informationen darüber, wie die Masse an vorhandenen Suchmaschinen optimal gesteuert werden kann. Für Mutige steht auf dieser Seite der robots.txt Generator zur Verfügung.